Gegen die Erweiterung des §278ff!
Der unten stehende Banner führt zu einer Website der Initiative Zivilgesellschaft Sie widmet sich repräsentativ gegen Überwachung und steht für Meinungsfreiheit ein. Außerdem nimmt sie speziell Bezug zum §278 und der Tierrechtscausa.
Wir bitten Dich, die auf der Website vorgefertigte Petition zu lesen und anschließend abzuschicken.
Ein Kaninchenkäfigverbot für ALLE Kaninchen!
Im Jahr 2007 gab es eine vom Verein gegen Tierfabriken ausgehende Kampagne gegen Käfighaltung für Mastkaninchen. Nach gerade einmal einer Woche Dauerdemonstrationen wurde ihm dann auch zugesichert, dass ein Gesetz zugunsten des Verbots erlassen wird. An diesem Entwurf durfte der VGT sogar mitschreiben. Doch jetzt hat sich der SPÖ Gesundheits- sowie Tierschutzminister Herr Stöger selbst einen Vorschlag dazu gemacht, und bestimmt, wie dieses Gesetz auszusehen hätte. Dieser Entwurf ist allerdings mehr als mangelhaft, da er nicht für alle Kaninchen ein Käfighaltungsverbot vorschreibt. Diese Frechheit lassen wir uns nicht gefallen und starten in Zusammenarbeit mit dem VGT in eine neue Runde für das Kaninchenkäfigverbot!
Frauen Mädchen Lesben Demo
"Ich bin nicht frei, solange eine einzige Frau unfrei ist, auch wenn sie ganz andere Fesseln trägt als ich. Ich bin nicht frei, solange noch ein einziger farbiger Mensch in Ketten liegt. Und solange seid auch ihr nicht frei!" (Audre Lorde)
Hier geht's weiter zum Aufruf!
Die Unis brennen - Studiproteste
Seit Wochen sind nun schon Unis in ganz Österreich besetzt. Die Protestwelle der Studierenden ist weiter übergeschwappt und hat u.a. schon Deutschland, die Schweiz, Polen und Großbritannien erreicht.
Um auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein, empfehlen wir euch regelmäßig die Webseite der Protestierenden unsereuni.at zu besuchen. Dort findet ihr alle wichtigen Infos, News und Termine sowie den Livestream.
Wir - selbst Studierende und Schüler_innen - und somit auch direkt von den schlechten Bildungsbedingungen betroffen, solidarisieren uns mit den Protestierenden und hoffen, dass diese Protestwelle weitere Bildungseinrichtungen in anderen Länder erreichen wird und die Forderungen der Studierenden ernst genommen und auch erfüllt werden.
Bildung weg, Tasche leer, Kapitalismus dankesehr!
Unite and fight!
Vortragsreihe zur Mensch-Tier-Beziehung
Von Dezember bis Mai 2010 wird es an der Veterinärmedizinischen Universität eine Vortragsreihe über die Mensch-Tier-Beziehung geben. Die Vorträge werden einmal im Monat statt finden, vorgetragen wird von verschiedene Referent_innen.
Die Teilnahme am Arbeitskreis ist kostenlos und erfordert weder Vorkenntnisse noch eine Anmeldung...hier weiter
GROSSDEMO GEGEN PELZ
Am Samstag den 14. November.
Treffpunkt: 12:00 Westbahnhof, Christian-Broda-Platz
Banner Schilder, ect. erwünscht! (;
Dank Menschen von der VoKü wird es am Samstag die Möglichkeit geben, sich mit heißer Suppe gegen freie Spende aufzuwärmen.
Der Demozug startet um 13:00 .
Route: Mariahilferstraße – Oper – Innere Stadt
Uni-Vortrag: Animal-Consciousness
Am 6. November findet der Vortrag "Animal-Consciousness - Bewusstsein bei Tieren" an der biologischen Fakultät der Universität Wien statt. Dr. Ruth Garrett Milikan gilt als eine der anerkanntesten amerikanischen PhilosophInnen im Bereich der Biologie, des Geistes und der Sprache.
Am 6. Nov. 2009, 10 Uhr Vormittag: Seminar in der CogBio Group (Biozentrum Althanstrasse 14, 1090 Wien, CogBio Seminar Room, Ebene 2, Spange 4, Südweg, Raum 2.235)
www.philosophy.uconn.edu/department/millikan/
Niemals vergessen!
NIEMALS VERGESSEN!
Nie wieder Faschismus! Gegen die rechten Blender und Verführer!
Mahnwache und Kundgebung
Montag, 9. November 2009, 18 Uhr
Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof
Platz der Opfer der Deportation (bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien
In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in Wien 42 Synagogen und jüdische Bethäuser, zahllose jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert, zerstört und beschlagnahmt. 6547 Juden wurden festgenommen und 3700 davon in das Konzentrationslager Dachau verschickt. Hinter all diesen Daten, Zahlen und Fakten steht jenes unsagbar grauenvolle Leid, das in der "Reichskristallnacht", im "Novemberpogrom 1938" jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von den nationalsozialistischen Machthabern angetan wurde.
Buchempfehlung: Widerstand in der Demokratie
Außerparlamentarische Protestformen gehören zum Wesen einer lebendigen Demokratie. Blockaden, Dauerdemonstrationen, Besetzungen und Boykottaufrufe bauen einen politischen Druck auf, der gar nicht so selten dazu führt, dass sich gesellschaftliche Verhältnisse als Ganzes ändern. Seit kurzem versuchen staatliche Organe allerdings, diese Formen des Widerstandes zu kriminalisieren. Gesetzliche Paragraphen ermöglichen es, politische Kampagnen als "Bildung einer kriminellen Organisation" unter Strafe zu stellen.
Lesung: "Der Tod des Iwan Ilijitsch" von Tolstoi
Am Sonntag (18. Oktober 09) findet der erste SAVE-Lesekreis statt. Auf dem Programm steht die Lesung einer der großartigsten Novellen des Pazifisten und frühen ethischen Vegetarismusverteidigers Leo Nikolajewitsch Tolstoi:
"Der Tod des Iwan Iljitsch"
In seiner 1882 erschienenen Novelle beschreibt Tolstoi die letzten Wochen des Richters Iwan Iljitsch Golowin, der durch einen Unfall völlig überraschend auf das Sterbebett geworfen wird und dort fassungslos realisiert, dass sein ganzes Leben nur Selbstbetrug war: Seine Arbeit war leer, seinen Kollegen war er stets gleichgültig, die Bindungen zwischen ihm und seiner Familie waren auf beiden Seiten hohl und egoistisch. Nur die selbstlose, hingebungsvolle Pflege seines Dieners Gerassim sowie sein Sohn, der als einziges Familienmitglied echtes Mitleid mit ihm spürt, können ihn schließlich mit dem Tod versöhnen. Tolstois Novelle wurde durch ihre eindringliche Schilderung der Selbstzweifel und Ängste des Sterbenden zu einem Klassiker der Weltliteratur.
In Zukunft wird es weitere Lesungen geben, den Ort erfährt mensch durch eine Anfrage an:
Hubertusmesse 2009
Jedes Jahr dieselbe Szene: Das Jägervolk trifft sich im Oktober im Stephansdom, um dort ihre traditionelle Hubertusmesse zu zelebrieren und somit ihrem "Schutzpatron" für das "gute" Jahr zu danken.
Ein mehr als nur passendes Ereignis, um an dieser patriarchalen und rechten Gruppierung Kritik zu üben....
Ein Demorückblick und Informationan zur Geschichte der Hubertusmesse findest du [hier] .
Speziesismus und Ideologie: Über das falsche Bewusstsein der SpeziesistInnen
Aufbauend auf einer allgemeinen und abstrakten Charakterisierung einer Ideologie, versucht folgender Text der herrschaftskritischen AntispeziesistInnen Hannover aufzuzeigen, warum es sich beim Speziesismus um ein Herrschaftsverhältnis handelt. Aus dieser Einsicht leiten wir für uns wichtige Punkte ab. So richtet sich unsere Kritik ebenso an die bürgerliche Tierrechtsbewegung, wie auch gegen die speziesistische Linke.
Zitat der Woche
"Gehe es weiter, wie es gehen muss! Auch die falschen Wegen sind Wege; und schließlich kommen wir vielleicht nur durchs Irregehen zum Rechten; nur durch Gärung zur Klarheit; nur durch Leidenschaft zur Sicherheit; nur durch Verschwendung in äußerer Kraftbestätigung zur großen, stillen, schaffenden, inneren Gewalt, die uns Menschen verbindet und in unserer Verbindung von innen her die große, gewaltige Macht schafft, die der Brutalität von oben und unten ein Ende setzten wird. Sehen wir zu, was wir, was jeder Einzelne tun kann, um dem Moment zu entsprechen. Und verlieren wir in all dem Grauen, in all dem Wust, in all der unendlichen Wiederholung die Heiterkeit nicht, die wir brauchen, um aufrecht zu bleiben und zu wachsen."
Manches Brünnlein mag noch springen
In das Gras mit rotem Schein,
Doch der Freiheit echter, rechter
Letzter Sieg wird trocken sein.
Gustav Landauer
Wagenplatz-Soli-Demo in Wien
Am Samstag, den 26.9., fand in Wien die Wagenplatz-Soli-Demo statt. Einen kurzen Bericht sowie einige Fotos findet ihr
Veganmania St. Pölten …
… vegane Sommerfeste seit 1998.
Die Veganmania fand dieses Jahr zum Ersten mal neben sieben weiteren Städten auch in St.Pölten statt.
Einen Kurzbericht und weitere Informationen zum Fest gibt es hier.
Antifaschistische Aktionstage in Celôvec/Klagenfurt
Vom 18. bis 20. September fanden in Koroška/Kärnten die antifaschistischen Aktionstage, organisiert vom AK gegen den Kärntner Konsens (www.u-berg.at), statt um u. a. auf den Geschichtsrevisionismus der U-Berg-Gemeinschaft sowie die erstarkende rechtsextreme Szene in Österreich aufmerksam zu machen und ein klares antifaschistisches Zeichen dagegen zu setzen.
Animal Liberation Workshops 2009
Wie geplant finden dieses Jahr wieder Animal Liberartion Workshops in ganz Österreich statt.
Programm, Termine und weitere Informationen findest du auf www.animal-liberation.at
Auch SAVE wird sich an der Programmgestaltung beteiligen. Geplant sind jeweils zwei Vorträge zu "Tierrechte und die herrschaftskritische Bewegung" und "SAVE - Wer wir sind und was wir wollen".
Demo gegen Polizeigewalt in Wien
Am 12.8. kamen zum zweiten Mal einige hundert Menschen in Wien zusammen, um gegen Polizeigewalt und den Polizeimord am 14-jährigen Florian P. zu demonstrieren. Diese Demo wurde allerdings - im Gegensatz zur ersten Demo in Wien am 5.8. - von der Polizei nach kurzer Zeit endgültig gestoppt.
Kein Vergeben, Kein Vergessen!
Für Demofreiheit & Gegen Polizeigewalt!
§ 278a Soli-Demo in Wien
Am Abend des 11.8. gab es in Wien eine spontane Soli-Demo betreffend der Veröffentlichung der Strafanträge in der 278a-Causa gegen die zehn Tierrechtler_innen, die im Mai 2008 über drei Monate in Untersuchungshaft saßen.
Es versammelten sich über 100 Menschen an der Unirampe in Wien, um dann gemeinsam solidarisch und lautstark gegen diese Repression und Staatswillkür zu demonstrieren. Es gelang sogar die Parlamentsrampe zu stürmen und dort die Botschaft "Wir sind alle 278a!" mit Transparenten und kräftigen Stimmen klar zu machen.
Wir sind ALLE 278a!!!
Gegen Repressionen und Kontrollen!
Antifaschistische Demo in Linz
Am Morgen des 11.8. trafen sich an die hundert Menschen am Linzer Schillerpark, um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen die Kandidatur der rechtsextremen NVP (Nationale Volkspartei) in OÖ zu setzen.
Nach ein paar einleitenden Worten von den Organisator_innen setzte sich der Demozug lautstark in Bewegung und marschierte in Richtung Dienstleistungszentrum des Landes OÖ, welches auch das Endziel der Kundgebung war. Dort gab es von einigen Menschen der dort anwesenden Gruppen, wie z. B. der Autonomen Antifa Kärnten, der SLP (Sozialistische LinksPartei) und SAVE, Redebeiträge, um die umhergehenden Menschen über den Grund der Demo und die damit verbundene Problematik betreffend der NVP, ihrer Kandidatur und allgemein Rechtsextremismus, Faschismus und Co. aufzuklären.
Flo-Demo in Krems
Am 9. August fand die erste Demo im Heimatort des durch die Polizei ermordeten Florian P. statt. Einige hundert Menschen unterstützen den Aufruf und kamen an diesem Sonntag zusammen um ihre Trauer und Wut gegen den Mord an Flo auszudrücken.
Kein Vergeben, Kein Vergessen!
Anschlag auf Novartis
In der Nacht vom 2. auf den 3. August brannte das unbewohnte Jagddomizil von Novartis-Konzernchef Daniel Vasella in Tirol, verursacht durch Brandstiftung. In einem bereits vorliegenden Bekennerschreiben wird betont, dass weder menschliche noch nichtmenschliche Lebewesen zu Schaden kamen. Bereits in der Vorwoche hatten Unbekannte das Grab seiner Mutter in Chur verunstaltet. Dabei entwendeten sie die Urne und sprayten: „Drop HLS Now“.
Bereits seit 1999 läuft eine Kampagne gegen das riesige Tierveruschslabor Huntigdon Life Scienes unter dem Namen SHAC (Stopp Huntingdon Animal Cruelty). Novartis gilt als ein Auftraggeber von HLS und ist für die Qualen von Millionen Lebewesen mitverantwortlich.
14-Jähriger erschossen durch die Polizei
Mittwochfrüh wurde der 14-jähriger Florian P. von der Polizei kaltblütig erschossen, sein 16-jähriger Freund überlebte mehrere Schüsse in den Oberschenkel mit schweren Verletzungen. Die Tat ereignete sich, als sich die beiden unbefugt Zutritt in ein Einkaufszentrum verschafft hatten. Die beiden Jugendlichen wollten sich Alkohol verschaffen, doch seit wann steht dafür die Todesstrafe?
Jugendliche werden bei einer lächerlichen Tat erschossen und schwer verletzt, doch die wahren VerbrecherInnen sitzen geschützt in hohen Institutionen. Egal ob es jene sind, die Millionen unseres Geldes verspekulieren, die den Planeten ruinieren, oder menschliche und nichtmenschliche Lebewesen ausbeuten.
Die Polizei prügelt auf DemonstrantInnen ein (Linz), betreibt eine regelrechte Hetzte gegen kritische Stimmen (278a), knallt Jugendliche ab (Florian P.) und ermordet MigrantInnen (M. Omofuma). Die Liste lässt sich wohl ewig vorsetzten, doch wann endet die Gewalt der Polizei? In diesem System sicherlich niemals, doch wir können ein Zeichen des Widerstandes setzten.
Gestern zogen mehr als 200 DemonstrantInnen durch die Wiener Innenstadt und demonstrierten gegen Polizeigewalt, vor allem in Gedenken an Florian P. Die Demo war kräftig und deutlich, viele PassantInnen zeigten Sympathien, WEGA-PolizistInnen prügelten wieder einmal wahllos in die Menge. Dennoch eine starke und spontante Demonstration und sicherlich nicht die letzte.
Kein Vergeben, kein Vergessen
§ 278a: Frontalangriff auf die Zivilgesellschaft
Videoüberwachung. Datensammlung. Peilsender. Spitzel. Wanzen.
Am 13. Juli 2009 fand unsere Diskussion zum Thema "§ 278a: Frontalangriff auf die Zivilgesellschaft" mit den JournalistInnen Irene Brickner (Der Standard), Oswald Hicker (Heute), Wolfgang Höllriegl (Österreich) und Manfred Seeh (Die Presse) statt. Nina Horaczek (Falter) musste uns kurzfristig leider absagen.
Die Diskussion war sehr interessant und gut besucht.
Hier ein ausführlicher Bericht ...
Weitere Diskussionen zum Thema § 278a werden folgen.
Boehringer Besetzung
Seit mehreren Tagen ist in Hannover ein Bauplatz besetzt, auf dem die widerliche Tierversuchsindustrie ein neues Folterlabor errichten möchte. Eine Gruppe von Tierrechtsaktivist_innen stellt sich diesem Wahnsinn entgegen und versuchen mit Formen des zivilen Ungehorsams den Bau zu stoppen. Hier ein öffentlichter Bericht, in dem die Situation geschildert wird.
Das war MOVE 2009
Am Samstag (27.6.) fand im Grazer Stadtpark das dort allseits bekannte MOVE-Festival für Ethik, Diskurs und Musik statt. Im Rahmen dessen fand dort auch die Veganmania statt. Auf einer großen Wiese, zwischen Bäumen und Sträuchern, wurde schon in den frühen Morgenstunden die vielen Zelte und Tische aufgebaut....
Das war die Veganmania in Wien!
Die Veganmania in Wien zählt zu den jährlichen Sommerhighlights der österreichischen Tierrechtsbewegung!
Trotz der kühlen Temperaturen und des über den ganzen Tag anhaltenden Regens, war das Fest unheimlich gut besucht. Egal ob unter einer Zeltplane oder im Regen, das bunte Angebot fand regen Anklag.
Die Unimensen Österreichs sind nun käfigeifrei!
Dank der neuesten Entscheidung des Zentraleinkäufers sind die Mensen der Universitäten in Österreich nun ein Stückchen tierfreundlicher geworden.
Nach dem letzen Gespräch mit dem Vizepräsidenten der Albert-Schweizer-Stiftung hat sich der Leiter der Mensen dazu entschieden, ab sofort keine Käfigeier mehr einzukaufen. Stattdessen werden nun Bodenhaltungseier verwendet werden.
Immerhin, es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!
Und dank diesem Entschluss, ist auch den zahlreichen Studentinnen und Studenten gewährleistet, dass ihnen keine Eier aus der Käfighaltung angeboten werden.
Wir möchten uns hiermit auch bei alle jenen bedanken, die mitgeholfen haben diesen Schritt zu ermöglichen. Sei es mit einer E-Mail an die Mensazentrale oder einer Unterschrift auf unserer Petition!
Auch wenn wir klar für den Veganismus eintreten, auf dieser Entscheidung können wir weiter aufbauen!
Wie die Weisheit zum Justizpalast kommt
Menschenkette in Wien voller Erfolg
Am 21. Mai 2009 - genau ein Jahr nach den Hausdurchsuchungen und Verhaftungen im Fall der TierrechtlerInnen - kam es in Wien zu einer spektakulären Aktion.
Am Vormittag des 21. Mai 2009 fanden sich an die 300 Menschen vor dem Parlament ein um gemeinsam eine 200 m lange Menschenkette zu bilden. Angefangen vorm Parlament, die "Göttin der Weisheit" umschließend, über den Schmerlingplatz bis hin zum Justizpalast nahmen sich die Menschen an den Händen um somit symbolisch die Weisheit zum Justizpalast zurück zu bringen.
FPÖ-Parteitag in Linz
Ein Demobericht und eine kurze Einschätzung des FPÖ-Parteitags
An die 120 AntifaschistInnen versammelten sich am 16. Mai 2009 zu einer Demonstration gegen den FPÖ-Bundesparteitag in Linz. Das triste Wetter konnte der guten lautstarken und kämpferischen Stimmung keinen Abbruch tun. Es ging um die Verteidigung des Demonstrationsrechts und um ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Gemünzt auf das brutale Vorgehen der Linzer Polizei am 1. Mai in Linz wurde deutlich gemacht das gegen AntifaschistInnen brutal vorgegangen wird, während Naziprovokationen von der Polizei weitgehend unbeachtet bleiben.
Weit mehr AntifaschistInnen als Rechtsextreme und Nazis!
Demo am 14. Mai in Wien
Am 14. Mai 2009 zogen Rechtsextreme und Neonazis mit Unterstützung der FPÖ vom Ballhausplatz, vorbei an der Zentrale der SPÖ, zum Rathaus. Über Tausend AntifaschistInnen stellten sich ihnen entgegen.
Die Behandlung dieses "Events" in den verschiedenen Medien konnte unterschiedlicher nicht sein. Während die rosa "Qualitätszeitung" beide Demos als ungefähr gleich stark beschrieb, wurden in der Kronenzeitung beide Demos kaum erwähnt. Andere Zeitungen "sahen" bei der rechten Demo 400 und bei der antifaschistischen Gegenmobilisierung rund 700 TeilnehmerInnen.
Jede/Jeder der Vorort war kann bestätigen: Die AntifaschistInnen waren eindeutig in der Überzahl! Wir konnten den Aufmarsch zwar leider nicht verhindern aber einen klaren "Punktesieg" davontragen. Denn 400 TeilnehmerInnen für den rechtsextremen Aufmarsch sind noch gut gemeint mit den Rechtsextremen.
Linz: Starke solidarische Antwort auf Polizeigewalt!
Wollten uns die Behörden mit dem gewalttätigen Angriff auf die 1. Mai Demo einschüchtern? Ging es darum Menschen von zukünftigen Protesten abzuhalten? Ganz sicher.
Doch seit Freitag ist klar: Dieses Ziel ist vorläufig misslungen!
An diesem Vormittag gab es eine erfolgreiche Medienaktion und eine Pressekonferenz des "Bündnisses gegen Polizeigewalt", einem Bündnis dem inzwischen mehr als 130 Organisationen angehören...
Die Vorgänge rund um den 21. Mai 2008 haben gezeigt, dass wir in Österreich einen Paragraphen haben, der offensichtlich dazu verwendet werden kann, politische Gruppen auszuschalten. Namentlich die Paragrafen 278 ff im Strafgesetzbuch. Im speziellen Fall wurde der § 278a angewandt, "Kriminelle Organisation". Getroffen hat es diesmal zehn Tierrechts-AktivistInnen. Wenn man die §§ 278 ff aber genau betrachtet, sind sie so breit anwendbar, dass es jede Person treffen kann, die sich politisch engagiert. Egal ob in der Friedens- oder Tierrechtsbewegung, im Umweltschutz oder als MenschenrechtlerIn.
Weitere Infos: www.278.at
Rettet die Meere!
Die Meere werden Tag für Tag schonungslos ausgebeutet und zerstört, die meisten ÖsterreicherInnen beachten diese Tatsachen recht wenig. Dass der Fischkonsum direkt verantworlich für die Zerstörung der Meere ist, dafür interessieren sich die wenigsten. Vielen ist es nicht einmal bewusst, dass Fische ebenfalls leidende Lebewesen sind und einige Gläubige glauben noch immer, dass Fisch kein Fleisch ist, sondern anscheinend auf Bäumen wächst.
Wir widmen nun eine ganze Reihe diesem teilweise vergessenen Thema. Eine Aktivistin räumt mit den Lügen schonungslos aus.
Rinderzucht in Brasilien verursacht Vernichtung des Regenwaldes
Die Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes aufgrund der Rinderzucht und Fleischproduktion löst nicht nur Entsetzen bei Umweltschützer_innen, Tierrechtler_innen und Kapitalismuskritiker_innen aus. Auch aus menschrechtlicher Perspektive gleicht es regelrecht einem Skandal, was in Brasilien passiert ist und noch immer an der Tagesordnung steht.




































